Entstehungsgeschichte

Die Anfänge des Comics lassen sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen, bereits damals wurden comicähnliche Bilder auf Felsen gemalt.

 

Der moderne Comic allerdings, was wir heute darunter verstehen, entstand mit Rodolphe Töpffer, der Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals Panelrahmen stilisierte, cartoonhafte Zeichnungen verwendete und Text und Bild kombinierte. In den USA wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts kurze Comicstrips in den Zeitungen herausgebracht.

 

In Europa entstand das Comicheft, in dem längere Geschichten in Fortsetzung abgedruckt werden. Ähnliches geschah mit Walt Disneys Gagstrips, die zu längeren Abenteuergeschichten wurden. Nach der Erfindung von Superman im Jahr 1938 brach in den USA ein Superheldenboom aus, der sich durch Comichefte verbreitete.

 

In den 1990er entwickelte sich in Amerika der Undergroundcomic, der als politisches Forum genutzt wurde. Japan, ein wichtiges Land der Comics, hatte Autoren, die mit den bebilderten Geschichten alle Gesellschaftsschichten ansprachen. Sie erreichten ab den 1960er und 70er Jahren auch viele weibliche Leser. Besonders in den Neunzigern wurden Mangas auch außerhalb von Japan populär.

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